15.01.2026

AFIR - ein 2026 Update

Die AFIR wirkt auf den ersten Blick komplex, ist aber vor allem eines: ein Regelwerk, das Nutzerfreundlichkeit und Transparenz beim Laden sichern soll. In diesem Beitrag erfährst Du, was die AFIR für Deine Ladepunkte bedeutet und wie bill.bo und Pay‑t Dich dabei unterstützen.

Kurz und knapp

Wer öffentliches Laden anbietet, soll es Nutzer*innen leicht machen. Das gilt für Preise, Zugang und Bezahlung. Statt versteckter Gebühren und komplizierter Apps braucht es klare Informationen am Ladepunkt und die Möglichkeit, spontan zu laden, ohne vorher einen Vertrag zu schließen.

Konkret: AFIR ist seit April 2024 in Kraft und regelt vor allem Payment-Vorgaben für neue öffentliche Ladepunkte.

Diese beinhalten:

  • Ad hoc Laden ohne vorherigen Vertrag ist vorgeschrieben.
  • Payment mit "weit verbreiteten Zahlungsmitteln".
  • Unter 50 kW: Ad hoc Zahlung ist Pflicht, aber auch webbasierte Lösungen (z. B. dynamischer QR Code zu einer Bezahlseite) sind zulässig, solange Preise klar und digital einsehbar sind.
  • Ab 50 kW: Ad hoc Zahlung per Debit /Kreditkarte oder deren digitalen Varianten (Apple Pay, Google Pay) muss möglich sein; QR Code only reicht hier nicht mehr.
  • Ab 01.01.2027 müssen auch bestehende DC Schnelllader ≥ 50 kW nachgerüstet sein und Kartenzahlung ermöglichen!

 

Für Dich als Betreiber bedeutet das: Du brauchst eine Kombination aus klarer Kommunikation am Standort und einer Payment‑Lösung, die diese Anforderungen technisch sauber abbildet.

  • Preise müssen transparent und verständlich angezeigt werden, bevor der Ladevorgang startet.
  • Ad‑hoc‑Laden muss möglich sein. Ohne langfristigen Vertrag oder aufwendige Registrierung.
  • An vielen Standorten wird eine einfache Kartenzahlung erwartet, zum Beispiel über ein Terminal an der Säule oder eine webbasierte Lösung, die Du per QR‑Code aufrufst.

 

Was heißt das für kleine vs. große Standorte?

Nicht jeder Standort ist gleich betroffen, aber alle werden die gestiegenen Erwartungen und neue Standards spüren. Ein kleines Hotel mit zwei AC‑Ladepunkten hat andere Anforderungen als ein Schnellladehub an einer Hauptverkehrsachse. Doch auch ohne gesetzliche Vorgaben wollen Gäste und Fahrer*innen überall verständliche Preise und eine einfache Bezahlmöglichkeit.

Typische Szenarien:

  • Hotel oder Gastronomie: Hier reicht oft eine einfache Lösung mit QR‑Code‑Zahlung und klarer Preisanzeige, ergänzt um die Möglichkeit, Ladevorgänge sauber abzurechnen und Belege bereitzustellen.
  • Supermarkt, Handel oder Freizeitcenter: Hier ist die Frequenz höher, viele Fahrten sind spontan – Kartenterminals werden wichtiger, weil Kund*innen gewohnt sind, einfach ihre Karte oder ihr Smartphone zu zücken.
  • Arbeitgeberstandort: Mitarbeitende und Dienstwagen stehen im Fokus, oft mit unterschiedlichen Tarifen; zusätzlich kommen Gäste oder Öffentlichkeit dazu, wenn Parkplätze mitgenutzt werden.
  • Schnelllader an Hauptachsen oder auf gesicherten Parkplätzen: Hier sind die regulatorischen Anforderungen besonders streng, Kartenzahlung und klare Preistransparenz sind absolute Pflicht.

Die Kernfrage für Dich lautet also nicht „Gilt AFIR für mich, ja oder nein?“, sondern: „Welche meiner Standorte sind betroffen und wie sorge ich dort für ein stimmiges, AFIR‑konformes Payment‑Setup?“.

Wie bill.bo und Pay‑t Dir Arbeit abnehmen

Mit bill.bo und unserem Pay-t Terminal kombinierst Du AFIR konformes Payment mit einer offenen, skalierbaren Lösung: von QR Code Zahlung bis zum Terminal an AC und DC-Ladestationen.

bill.bo ist Deine unabhängige Softwarelösung, die alle Anforderungen aus AFIR rund um Preise, Ad‑hoc‑Zahlung und Belege an einem Punkt bündelt. Du legst Tarife fest, definierst, wer wie laden darf, und bekommst Abrechnungen und Reports so, dass sie zu Deinen internen Prozessen passen. Das alles funktioniert unabhängig davon, welches CPMS oder welche Hardware Du einsetzt.
Pay‑t ergänzt bill.bo genau dort, wo Kartenzahlung direkt an der Säule wichtig ist: als Kreditkartenterminal für AC‑ und DC‑Ladepunkte, integriert in die Ladesäule oder als Kiosk‑Lösung. So kannst Du je nach Standort entscheiden, ob QR‑Code‑Zahlung, Terminal oder eine Kombination aus beidem sinnvoll ist. Die Abrechnung läuft in jedem Fall über bill.bo und bleibt damit einheitlich und nachvollziehbar.

Deine Vorteile:

  • Du setzt AFIR‑Anforderungen praktisch um, ohne Dich in technischen Details zu verlieren.
  • Du musst Payment nicht für jedes CPMS oder jeden Hardwarehersteller neu denken.
  • Du vermeidest doppelte Umrüstungen, weil Du Deine Payment‑Schicht schon heute so aufstellst, dass sie zukünftige Anpassungen bei Backend oder Hardware mitträgt.


Du bist unsicher, ob Dein Setup AFIR ready ist?  
Wenn Du uns Deine Standorte und Ladeleistungen nennst, prüfen wir gemeinsam, wo AFIR für Dich relevant ist und welche Payment‑Option am besten passt.

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