Charge Point Operator mit Weitblick
CITYWATT ist Teil der PRAML Group und entwickelt, realisiert und betreibt Ladeinfrastruktur sowie ganzheitliche Energiekonzepte für die Elektromobilität. Als Charge Point Operator (CPO) begleitet das Unternehmen Projekte von der Planung bis zum Betrieb und unterstützt Kund*innen in Deutschland und Österreich beim Ausbau zukunftsfähiger Ladeinfrastruktur.
Mit bill.bo bietet GLS Mobility eine systemoffene Softwarelösung für das EV-Payment. Im Projekt mit CITYWATT wurde die PRO-Variante gewählt, die das breiteste Funktionsspektrum bietet und somit die ideale Lösung für internationale Anforderungen darstellt, die über die gängigen Standards hinausgehen.
Mit dem Pay-t Bezahlterminal liefert GLS Mobility die passende Hardware. Es ist perfekt für das Nachrüsten von Ladestationen oder Wallboxen geeignet, wodurch die bestehende Ladeinfrastruktur erhalten bleibt und einfach und zuverlässig erweitert werden kann. Damit steht einer AFIR-gerechten Abrechnung nichts mehr im Wege.
Ausgangslage
Die Anforderungen an öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur in Europa steigen mit der Anzahl der Ladepunkte. Nutzeranforderungen und die europäische AFIR-Verordnung machen die direkte Kartenzahlung an Ladestationen zunehmend zum Standard. Gerade bei bestehenden Standorten stehen viele Betreiber vor der Frage, wie sich Kartenzahlung wirtschaftlich und möglichst unkompliziert integrieren lässt.
CITYWATT ist bereits unser Kunde in Deutschland – und wir begleiten den Betreiber nun auch beim Schritt nach Österreich. Gesucht war eine Lösung, die sich unabhängig von der bestehenden Hardware integrieren lässt und länderübergreifend den gleichen Qualitätsansprüchen gerecht wird. Wichtig für CITYWATT: Ein Partner, der sowohl europäische Vorgaben wie die AFIR-Verordnung als auch die regulatorischen Feinheiten des österreichischen Marktes versteht – und die Umsetzung aktiv begleitet.
Herausforderung
Die Einführung von Direct Payment im österreichischen Markt betrifft weit mehr als nur das eigentliche Kartenterminal. Software, Schnittstellen und bestehende Prozesse müssen ebenso zusammenspielen wie die regulatorischen Anforderungen der AFIR-Verordnung – abgestimmt auf die Besonderheiten vor Ort.
Ziel war es deshalb, eine Lösung zu schaffen, die sich in die vorhandene Infrastruktur integriert und Nutzer*innen ein einfaches Ladeerlebnis bietet.
Höchste Qualität, unkompliziert umgesetzt
„Uns war wichtig, für den Rollout der Kreditkartenzahlung in Österreich einen Partner zu finden, der unsere Qualitätsansprüche teilt und die Umsetzung verlässlich begleitet. Mit GLS Mobility haben wir genau diesen Partner gefunden. Gemeinsam machen wir das Laden für Nutzerinnen und Nutzer ein Stück einfacher und komfortabler.“
Harald Praml | Gründer und Geschäftsführer CITYWATT
Die Umsetzung
Gemeinsam mit GLS Mobility realisierte CITYWATT am Standort Waidhofner Straße in Amstetten das erste Projekt in Österreich.
Das Setup umfasst:
- bill.bo PRO für die zwei Länder Österreich und Deutschland
- eine Alpitronic HYC150-Schnellladesäule
- fünf Alfen Eve Single Pro Line Ladepunkte
- eine zentrale Kartenzahlungslösung von GLS Mobility
Fahrer*innen können ihre Ladevorgänge direkt per Kredit- oder Debitkarte bezahlen. Die Umsetzung erfolgte unabhängig von den vorhandenen Systemen und zeigt, wie sich neue regulatorische Anforderungen in bestehende Ladeinfrastruktur integrieren lassen.
GLS Mobility stellt mit der Software bill.bo und dem Bezahlterminal Pay-t eine systemoffene Payment-Lösung bereit, die sich einfach in die bestehende Ladeinfrastruktur integriert. Wie auch im deutschen Markt erleben Fahrer*innen das einfach kontaktlose Bezahlen am Terminal - ohne dass der CPO die Grundinfrastruktur verändert. Fahrer*innen bezahlen ihre Ladevorgänge direkt per Kredit- oder Debitkarte, ganz ohne App oder Ladekarte.
Bei der Umsetzung in Österreich hat GLS Mobility Datenübertragungen mit den lokalen Steuerbehörden übernommen und die rechtssichere Belegerstellung für Fahrer*innen sichergestellt. Auch die Anbindung an das CPMS wurde landesübergreifend gewährleistet, sodass Daten und Prozesse zwischen den Märkten reibungslos zusammenspielen. GLS Mobility hat die Inbetriebnahme vor Ort begleitet und arbeitet seither laufend an weiteren Optimierungsmöglichkeiten.
Die Lösung zeigt, wie sich neue regulatorische Anforderungen unabhängig von vorhandenen Systemen und Landesgrenzen in bestehende Ladeinfrastruktur integrieren lassen.
Das Ergebnis
Mit dem Projekt konnte CITYWATT die Anforderungen der AFIR-Verordnung auch in Österreich schnell und praxisnah umsetzen.
Für CITYWATT bedeutet das:
- eine zukunftssichere Lösung
- die Weiterverwendung bestehender Infrastruktur
- einen geringen Integrationsaufwand
- maximale Flexibilität durch einen systemoffenen Ansatz
Für Nutzer*innen bedeutet das:
- einfaches Bezahlen ohne zusätzliche Hürden
- ein vertrautes und komfortables Ladeerlebnis
- mehr Transparenz am Ladepunkt
- länderübergreifend konstante Qualität
Praktische Lösungen für unsere Kunden
„Mit unserem Go2Europe-Ansatz unterstützen wir Betreiber von Ladeinfrastruktur dabei, neue Anforderungen in verschiedenen europäischen Märkten effizient umzusetzen. Das Projekt in Österreich zeigt, dass unsere Lösungen nicht nur theoretisch funktionieren, sondern bereits erfolgreich im Alltag eingesetzt werden.“
Mirko Schulte | Geschäftsführer GLS Mobility
Wie geht es weiter?
Das Projekt in Amstetten markiert den ersten gemeinsamen Schritt von CITYWATT und GLS Mobility in Österreich. GLS Mobility bietet CPOs eine länderübergreifende Payment-Lösung, die sich an unterschiedliche regulatorische Anforderungen in europäischen Märkten anpassen lässt, ohne für jedes Land eine komplett neue Lösung aufzubauen. Das Projekt mit CITYWATT in Österreich zeigt beispielhaft, wie sich diese Lösung von einem Markt auf den nächsten übertragen lässt. Gleichzeitig zeigt es, wie sich lokale Vorgaben und die AFIR-Anforderungen mit unserer Lösungen pragmatisch und partnerschaftlich umsetzen lassen.
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